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Übergewicht schädigt den Stoffwechsel


Das Stoffwechseldesaster Metabolisches Syndrom Unter dem Metabolischen Syndrom ver­steht man das gemeinsame Vorkommen von verschiedenen Gesundheitsstörun­gen, die durch Oberernährung und man­gelnde körperliche Bewegung entstanden sind:

abdominale Fettsucht (Adipositas),

Nüchtern Blutzucker über 110 mg/dl,

 

Diabetes mellitus Typ 2 (das vorhande­ne Insulin ist nicht wirksam, die Zellen nehmen den Zucker unzureichend auf; Folge: Anstieg des Blutzuckerspiegels. Daraufhin wird noch mehr Insulin pro­duziert, es kommt zur Überlastung der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse),

Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipoproteinämie; Triglyzeridwerte über 150 mg/dl, HDL-Cholesterin bei Män­nern unter 40 mg/dl, bei Frauen unter 45 mg/dl),

Bluthochdruck (Hypertonie, Blutdruck über 130/85 mmHg), in seltenen Fällen Gicht (Hyperurik­ämie),

Bauchumfang bei Männern über 102 cm, bei Frauen über 88 cm.

Das Metabolische Syndrom wird auch als tödliches Quartett, Syndrom X oder Reaven-Syndrom bezeichnet. Alle Merkmale hängen eng mit der Fettsucht zusammen und gehen häufig in den Diabetes melli­tus Typ 2 über. Typisch für das Metaboli­sche Syndrom ist die Insulinresistenz (Unterempfindlichkeit gegenüber körper­eigenem Insulin).

Besonders der Apfeltyp neigt zur Entwicklung eines Metabolischen Syndroms.

Genetische Faktoren sowie äußere Fak­toren wie fettreiche Ernährung, Bewe­gungsmangel, Alkohol, Nikotin und Stress tragen zur Entstehung eines Metabo­lischen Syndroms bei. Dabei spielt die Bildung von stammbetonter (androider) Fettsucht eine besondere Rolle. Besteht eine Vermehrung des androiden Fettes, selbst bei einem BMI im Normalbereich, kann sich daraus ein Metabolisches Syn­drom entwickeln. In den Zellen des an­droiden Fettgewebes ist dann der Fett­aufbau gesteigert, sodass es zu einer erhöhten Fettsäurekonzentration im Se­rum kommt. Das hat eine Reihe weiterer Auswirkungen zur Folge: Glukoseintoleranz, Hyperlipidämie (erhöhte Fettsäu­ren im Blut) und Hyperinsulinismus (zu viel Insulin im Blut). Patienten mit einem Metabolischen Syndrom gelten als Hauptrisikogruppe für die Entwicklung einer Arteriosklerose (Arterienverkal­kung).

Ursachen des Metabolischen Syndroms sind:

familiäre Disposition, genetische Ursachen,

m moderner Lebensstil (Bewe­gungsmangel, Fehlernährung, z. B. häufiges Snacking, hoher Konsum energiedichter Lebens­mittel, Fast Food, zuckerhaltige Softdrinks, alkoholische Ge­tränke),

Essstörungen,

hormonelle Erkrankungen (Schilddrüsenunterfunktion, Cushing-Syndrom),

Medikamente (z. B. Antidepres­siva, Neuroleptika, Antidiabetika, Glukokortikoide, Betablocker),

andere Ursachen (Schwanger­schaft, Rauchen, bestimmte Operationen, Stress).

 

Komplikationen von Übergewicht

Übergewicht gilt neben anderen Störun­gen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechsel­störungen, Störung der Glukosetoleranz und erhöhte Harnsäurewerte in erster Linie als Risikofaktor für Herz-Gefäß-Erkrankungen. Die folgende Übersicht verdeutlicht, welche Auswirkungen Über­gewicht laut den Leitlinien der Adipositas-Gesellschaft hat.

Komplikationen bei Übergewicht: Störungen des Kohlenhydratstoffwech­sels wie  Insulinresistenz,  Diabetes mellitus,   gestörte   Glukosetoleranz, Schwangerschaftsdiabetes, i Stoffwechselstörungen wie Hyperurik­ämie, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck,

kardiovaskuläre Erkrankungen wie Schlaganfall, koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz,

Krebs (Niere, Darm, Eierstöcke, Brust, Prostata),

Dyspnoe (Atemnot), Hyperventilations- und Schlafapnoe-Syndrom,

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wie Reflux Krankheit, nichtalkoholische Fettleber-Hepatitis, Cholezystolithiasis (Gallensteine),

degenerative Erkrankungen des Bewe­gungsapparates,

erhöhtes Operations- und Narkose­risiko,

verstärktes Schwitzen,

psychosoziale Konsequenzen, erhöhte Depressivität, Selbstwertminderung, Ängste,

Einschränkung der Aktivitäten.

 

Admin · 660 mal angesehen · 0 Kommentare
Kategorien: Erste Kategorie
16 März 2012. 10:36:06

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